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Zeitschrift für interkulturelle Germanistik - 16. Jahrgang, 2025: Muttersprache / Native Speaker – Interdisziplinäre Verhandlungen eines ambivalenten Konzepts: Poetiken der Ähnlichkeit um und nach 2000. Persistenz und Produktivität einer Moderne-Figur im gegenwartsliterarischen Kontext. Tagung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 9. bis 11. April 2025 (Anna Schwarzinger)

Zeitschrift für interkulturelle Germanistik - 16. Jahrgang, 2025: Muttersprache / Native Speaker – Interdisziplinäre Verhandlungen eines ambivalenten Konzepts

Poetiken der Ähnlichkeit um und nach 2000. Persistenz und Produktivität einer Moderne-Figur im gegenwartsliterarischen Kontext. Tagung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 9. bis 11. April 2025 (Anna Schwarzinger)

Poetiken der Ähnlichkeit um und nach 2000

Persistenz und Produktivität einer Moderne-Figur im gegenwartsliterarischen Kontext. Tagung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, 9. bis 11. April 2025

Anna Schwarzinger

Nicht nur Spam-Mails, auch Verschwörungserzählungen und illiberale Argumentationsweisen (Stichwort: MAGA) machen sich die Gefahren der Ungenauigkeit, teleologischer Fehlschlüsse und politisch regressiver Vereinnahmungen von Ähnlichkeitsverhältnissen zunutze. Demgegenüber kann Literatur das subversive Potenzial von Ähnlichkeit betonen, um Übergänge sowie interkulturell verflochtene Diskurse denken zu können und letztlich zu Akzeptanz und Verständigung angesichts von Gemeinsamkeiten in Diversität (vgl. Bhatti/Kimmich 2015: 26) beizutragen.

Genau diesem ambivalenten Verhältnis von Ähnlichkeit ging die von Reto Rössler (Flensburg) und Dominik Zink (Freiburg) organisierte Tagung nach, die die Reihe Ähnlichkeiten. Literatur – Kultur – Wissenschaft (hg. v. Patrut/Bauer/Rössler) mit einem gegenwartsliterarischen Fokus fortsetzte. Ähnlichkeiten um 2000 – so die These der Veranstalter – entwerfen weniger radikal neue Formen, sondern suchen produktive Traditionsanschlüsse an historische Figurationen literarischer Ähnlichkeit (vgl. Patrut/Rössler 2019; Zink/Bauer/Sadikou 2024) und zeichnen sich durch einen hohen Reflexionsgrad aktueller (identitäts)politischer Debatten aus. Dieses Spannungsfeld wurde in den Tagungsbeiträgen in exemplarischen Lektüren sowie Diskussionen von Poetiken und ihren gesellschaftspolitischen Implikationen aufgegriffen.

Sara Bangert (Tübingen) eröffnete die Tagung mit einer Besprechung des Essays Identity Barrieres and Resemblance Networks des Musikwissenschaftlers Francesco Remotti (2012), der für eine Politik plädiert, die sich der Komplexitätsreduktion durch das ideologische Konzept ›Identität‹ verweigert. Stattdessen sollte »Similarity in Diversity« (Bhatti 2017: 247) bewusst gelebt werden, um Konflikte durch Ähnlichkeit weniger verheerend und irreversibel zu machen. Dem stellte sie die von Alban Nikolai Herbst in Größenfantasien (2002) analog entwickelte Poetik gegenüber, die Ähnlichkeit als poetisch deutlicher begreift als Identität. Literatur und Musik können so zu Verhandlungsorten für Heterogenisierungen des Eigenen werden, an denen das Zusammenleben in nichthomogenen Gemeinschaften als politisch-poetische Praxis des Ähnlichen eingeübt werden kann.

Verflüssigte Identitätskonzepte spielen auch in Kim de l’Horizons Blutbuch (2022) eine zentrale Rolle, das Lena Wetenkamp (Trier) nach fluiden Praktiken der Ähnlichkeit befragte, die sich in Bezug auf Identität, Körper und Text manifestieren. Sprachen, Stile und typografische Elemente verweben sich im Roman zu einer nichtbinären Praxis der écriture fluide. Zugleich wird die transgenerationelle Suche nach Verbundenheit der Figuren Kim, Mutter und Großmeer in permeablen Körpergrenzen versinnbildlicht, in die sich ähnliche und doch differente ›Abdrücke‹ von Gewalt- und Schmerzerfahrungen einprägen. Ähnlichkeit ist also nicht die Beschreibung eines neuen, festen Zustands, sondern eine (Schreib‑)Praxis des Relationalen, die eine veränderbare Basis für Gemeinsamkeiten schafft.

Entlang der Entwicklung von Fanfiction als Fangemeindengenre hin zur gegenwärtigen Konjunktur des propagierten Fanseins etablierter Popliterat*innen zeigte Lena Hintze (Innsbruck) produktive Gemeinsamkeiten des Konzepts der Stilgemeinschaft mit jenem der Ähnlichkeit hinsichtlich ihres Entdramatisierungspotenzials auf. Basiert die Stilgemeinschaft auf Reziprozität und Serialität, die zu »normalisierten Spektakeln« (Venus 2013: 67) und Familienähnlichkeiten führt, so sieht Albrecht Koschorke das Potenzial der Ähnlichkeit darin, Unschärfe zu figurieren. Joshua Groß’ Fanpoetik des Vagen artikuliert diese Unbestimmtheit durch minimale Eingrenzungen im Begriff des Vibes.

Auch Philipp Weber (Bochum) thematisierte neben Juan S. Guse (Miami Punk, 2019) und Hannes Bajohr ((Berlin, Miami), 2023) Joshua Groß (Flexen in Miami, 2020), um Ähnlichkeitsstrukturen in (post)digitaler Literatur aufzuzeigen. Die Romane spielen zum einen mit Doppelungen zwischen realem Leben und Gaming-Szenen, zum anderen nutzen sie die Logik des Verdachts auf inhaltlicher und poetologischer Ebene, wenn sich etwa Groß’ Protagonist vor glitches fürchtet und offen bleibt, ob die Texte KI-generiert sind, während Bajohr mit Hilfe von Algorithmen bewusst einen Doppelgängerroman zu Groß und Guse schreibt. Deutlich wird, dass Literatur durch diese Zuspitzungen der Ähnlichkeit mit ihrem spielerischen Element ein notwendiges Medium der Reflexion ist.

Reto Rössler (Flensburg) eröffnete den zweiten Tag mit einer Diskussion des dialogischen Ähnlichkeitsbegriffs bei Alexander Kluge. In dem gemeinsam mit der Künstlerin Katharina Grosse publizierten SEPARATRIX Projekt (2022) wird die Bewegung des ›Übergangstiers‹ Mensch durch die Welt als sinnlich-empfindsam inszeniert: sowohl in den fließenden Farbübergängen der Bilder als auch in den zur Schau gestellten Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Ralle. Anschaulich wird daran die Anschlussfähigkeit von Kluges Poetik an die literarische Anthropologie der Frühromantik und Spätaufklärung, die Vernunft und Sinnlichkeit als notwendige Aspekte der Erkenntnisfähigkeit begreifen. So ist Ähnlichkeit bei Kluge eine ethische Welthaltung, die dem Menschen als fühlender Orientierungssinn dient und deren Fundament die Ästhetik ist.

Eva Wiegmann (Mainz) führte in ihrer Lektüre der Graphic Novel Zuflucht nehmen von Zeina Abirached und Mathias Énard (2019) die Ästhetik des Ähnlichen und die Poetik der Übersetzung zusammen, wenn Grenzüberschreitungen (zwischen Menschen, Sprachen, Medien, Epochen und [Kultur-]Räumen) Modi einer differenzästhetischen Ähnlichkeit sind, die ihrerseits Beziehungsgefüge stiftet. Die Graphic Novel verwebt Themen wie Flucht, Interkulturalität oder Astronomie variantenreich und u.a. mit Hilfe intertextueller Verweisstrukturen (›Falak‹ und al-falaq). Diese Verflechtungsmuster kulminieren in einer Mise en abyme und werden so im Sinne der progressiven Universalpoetik Schlegels als unendliche Spiegelungen von Fragen nach dem Verhältnis von (Nicht‑)Verstehen und Übersetzung lesbar.

Dominik Zink (Freiburg) entflechtete die mindestens fünf verschiedenen narrativen Rollen mit Namen Saša Stanišić in dessen Buch Möchte die Witwe angesprochen werden ... (2024). Es zeigt sich, dass das Verwirrspiel um die Identität der Figuren schon vor der Veröffentlichung des Buches in den sozialen Medien beginnt und wie Literatur zum Anproberaum für das Leben wird. Narrative Identität wird der narrativen Konstruktion von Ähnlichkeit entgegengestellt, so die zentrale These: Im Wissen um die Vagheit des Selbst verweist der Text auch auf eine Offenheit des Anderen, womit letztlich deutlich wird, dass Identitätszuschreibungen nicht notwendig sind, um ein Statement gegen reales Unrecht zu setzen.

An die literarische Verhandlung von (kollektiven) Traumata knüpfte Shiv Prakash (New Delhi) an und stellte Uwe Timms Am Beispiel meines Bruders (2003) als literarisches Zeugnis des Schweigens der deutschen Nachkriegsgesellschaft Omprakash Valmikis Joothan (2003) als Beispiel indischer autobiografischer Dalit-Literatur gegenüber, die die gewaltsamen und traumatisierenden Erfahrungen der sogenannten Unberührbaren im indischen Kastensystem dokumentiert. Ähnlichkeit ist dabei vor allem als Erzählform zu verstehen: Durch ähnliche stilistische Merkmale und das Bekenntnis zur literarischen Zeugenschaft ist sie nicht Ausdruck mangelnder Kreativität, sondern der realen politischen Umstände.

Nadjib Sadikou (Flensburg) ging von einem performativen Denken der Ähnlichkeit aus, das er an zwei Romanlektüren exemplifizierte. Abdourahman A. Waberis In den Vereinigten Staaten von Afrika (2008) inszeniert Ähnlichkeit in Form ironischer Umkehrungen (›AfriCola‹) als Relativierung des westlichen Universalismus. Igiaba Scegos Kassandra in Mogadischu (2024) wiederum zeigt postkoloniale und intertextuelle Ähnlichkeitsfigurationen, wenn die Gleichzeitigkeit von Kriegen (Somalia, Irak, Ukraine, Syrien) erzählt wird. Die so hergestellten Ähnlichkeitsrelationen werden zum literarischen Gestaltungsmittel inkommensurabel scheinender Unrechtserfahrungen und führen zur Destabilisierung von Dichotomien.

Dafür, dass Ähnlichkeit besonders durch das Mittel der Komik subversives Potenzial aufweist, argumentierte Roxana Lisaru (Bayreuth) und stellte entgegen Norbert Mecklenburg (vgl. 2007) die These auf, dass Feridun Zaimoglus Roman Siebentürmeviertel (2015) dieses im interkulturellen Spiel mit Ähnlichkeiten und Differenzen in einer imitierenden Kulturkomik entfaltet. Das Lachen wird als kollektive Praxis zu einem Mittel der Akzeptanz über kulturelle Grenzen hinweg und es zeigt sich in der Namenskomik (»Der Nasenlose Süleyman Bey« [Zaimoglu 2017: 272]), in der literarischen Mehrsprachigkeit und im unauthentischen Sprechen des Eigenen über das Andere (Griechisch und Türkisch), wie der Roman Unschärferelationen in Identitätskonstruktionen entstehen lässt.

In ihrem Abendvortrag schlug Dorothee Kimmich (Tübingen) einen kulturtheoretischen Bogen von Nietzsche über Benjamin hin zu Karen Barad, die internalisierten Differenzen durch eine Neuverteilung von agency auf der Basis von Ähnlichkeit entgegenwirkt. Nachbarschaftsstrukturen (graphisch abbildbar in Voronoi-Mustern) und Ähnlichkeitsbeziehungen werden nicht oppositionell, sondern durch Zugehörigkeiten hergestellt und sind affektiv geprägt (vgl. das »Wonaym« in Emine Sevgi Özdamars Die Brücke vom Goldenen Horn, 1998). Wenn agency jenseits von Anthropozentrismus, ontologischen und epistemologischen Hierarchien gedacht wird, macht die Praxis des Ähnlichmachens (einübbar z.B. an Francis Ponges Literatur) auch die politische Realität erträglicher, so Kimmichs Resümee.

Franziska Bergmann (Erlangen-Nürnberg) zeigte anhand ihrer Gedichtanalyse von Yoko Tawadas Die Orangerie (1997) auf, dass sich Lyrik aufgrund ihres hohen assoziativen Potenzials und ihrer spezifischen Form besonders für Ähnlichkeitsreflexionen eignet. Das Leit- und Sinnmotiv ›Orange‹ wird im Gedicht vielfältig durchgespielt und als Farbe, Frucht, Paratext und mit einer langen Kulturgeschichte aufgerufen. Durch die Parallelisierung von deutschen Müllmännern und thailändischen Mönchen wird deutlich, dass Exotik letztlich kein genuines Merkmal des außereuropäischen Fremden ist, sondern das Resultat einer alternierenden Zuschreibungspraxis.

Die Ambivalenz der Ähnlichkeit zwischen Produktivität und Verstörung lotete Iulia-Karin Patrut (Flensburg) aus. In Herta Müllers Erzählung Das chinesische Glasauge (2023) macht die Herstellung entfernter Ähnlichkeitsbeziehungen in der seriellen Anordnung differenter Dinge (Rasierklingen, Bonbons, Glasaugen) die Paradoxietoleranz der Gesellschaft sichtbar, die in irritierende Ähnlichkeit umschlagen kann, wenn die Glasaugen als Referenz auf das Überwachungsdispositiv im sozialistischen Rumänien erkannt werden. In Ulrike Draesners mehrsprachigem und sprachdekonstruktivem Langgedicht Doggerland (2021) ist das Ähnlichmachen (zwischen Mensch, Tier und Sprachen) indes Grundlage des steinzeitlichen Zivilisationsprozesses, der auf Empathie und Solidarität beruht.

Im Kontext der medical humanities zeigte Dieter Heimböckel (Luxemburg) Lücken als zentrales Element sowohl im Verhältnis von Allgemeinheit und Einzelfall in der medizinischen Diagnostik, die auf lückenhafter Ähnlichkeit als konstitutivem Ordnungsprinzip basiert und immer nur in einem interpretativen Akt geschlossen werden kann, als auch in literarischen Verhandlungen von Krankheit (exemplarisch an Ulrike Draesners Ichs Heimweg macht alles alleine, 2011, über Alzheimer; Richard Wagners Herr Parkinson, 2015, und Clemens J. Setz’ Die Stunde zwischen Frau und Gitarre, 2015, über Epilepsie), die aufgrund der Pluralität neurologischer Divergenzen den Fokus durch (sprachliche) Sprünge, Kurzschlüsse und Diskontinuitäten von der Ähnlichkeit auf Ähnlichkeiten lenken.

Mit einem Blick auf Ähnlichkeit als (trans)disziplinäres Integral in analogen Argumentationsketten der biologischen Epistemologie sowie der Mediensemiotik schloss Matthias Bauer (Flensburg) die Tagung. Rupert Riedl begreift menschliche Sprache und Begriffsbildung im Anschluss an Konrad Lorenz’ Verständnis kultureller Homologiebildung als Linearisierung mehrdimensionaler Weltverhältnisse, während Hartmut Winkler die auf Mustern basierende Schematisierung der (medialen) menschlichen Wahrnehmung betont. Die Bedeutung der Kunst (z.B. des Films) zeigt sich darin, Stereotype zu enthärten und Übergänge in Ähnlichkeitsfeldern neu denkbar zu machen.

Die 15 Beiträge haben exemplarisch die Relevanz der Ähnlichkeit für die Poetizität literarischer Texte sowie für das Verhältnis von Autor*innen, Rezipient*innen und digitalen wie sozialen Medien demonstriert und dabei sowohl Potenziale als auch Grenzen der Ähnlichkeit in Bezug auf Literatur und Gesellschaft bestimmt. Es zeigten sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten der kritischen Bezugnahme und Revision von (teils festgefahrenen) Diskursformationen, u.a. durch den spielerischen, ironischen oder interspeziesistischen Charakter der Ähnlichkeit, zugleich ist sie per se kein ›Allheilmittel‹ für gesellschaftliche Bruchlinien. Die Vertiefung dieser Fragen im geplanten Tagungsband erscheint insofern vielversprechend.

Literatur

Bhatti, Anil (2017): Reflections on Marxism and an Aesthetic of Resistance. In: C.P. Chandrasekhar/Jayati Ghosh (Hg.): Interpreting the World to Change it. Essays for Prabhat Patnaik. New Delhi, S. 238-250.

Bhatti, Anil/Kimmich, Dorothee (Hg.; 2015): Ähnlichkeit. Ein kulturtheoretisches Paradigma. Konstanz.

Mecklenburg, Norbert (2007): Karnevalistische Ästhetik des Widerstands: Formen des Gesellschaftlich-Komischen bei Emine Özdamar. In: Peter-Weiss-Jahrbuch für Literatur, Kunst und Politik im 20. und 21. Jahrhundert 16, S. 85-102.

Patrut, Iulia-Karin/Rössler, Reto (Hg.; 2019): Ähnlichkeit um 1800. Konturen eines literatur- und kulturtheoretischen Paradigmas am Beginn der Moderne. Bielefeld.

Venus, Jochen (2013): Die Erfahrung des Populären. Perspektiven einer kritischen Phänomenologie. In: Marcus S. Kleiner/Thomas Wilke (Hg.): Performativität und Medialität Populärer Kulturen. Theorien, Ästhetiken, Praktiken. Wiesbaden, S. 49-73.

Zaimoglu, Feridun (2017): Siebentürmeviertel. Frankfurt a.M.

Zink, Dominik/Bauer, Matthias/Sadikou, Nadjib (Hg.; 2024): Lektüren der Ähnlichkeit um 1900. Modi der Sinnerzeugung in der klassischen Moderne. Bielefeld.

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